Autismus

Die Häufigkeit von Autismus wird mit 1 % angeben. Demnach sind in Deutschland mehrere hunderttausend Menschen betroffen. Diese vermeintliche Zunahme resultiert durch die bessere Aufklärung und ärztliche Wahrnehmung.

Ursächlich scheint ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren zu sein: genetische Prädisposition in Verbindung mit bestimmten Umweltfaktoren.



Keinesfalls wird Autismus durch „falsche Erziehung“ ausgelöst.

Autismus hat nichts mit Unwillen, Unvermögen und schlechtem Benehmen der betroffenen Menschen zu tun.

Autismus besteht lebenslang.


Man unterscheidet verschiedene Formen von Autismus:

  • Frühkindlicher Autismus
  • Asperger-Syndrom
  • Atypischer Autismus


Da die Unterscheidung der einzelnen Formen auch für Fachleute nicht immer eindeutig ist, spricht man auch von einerAutismus-Spektrum-Störung. Dies verdeutlicht, dass die Auffälligkeiten eine große Bandbreite haben.

Es gibt also ein breites Spektrum von typischen Merkmalen in unterschiedlicher Ausprägung.


Ein frühkindlicher Autismus zeigt sich bereits vor dem 3. Lebensjahr mit Auffälligkeiten im sozialen Umgang mit anderen, in der fehlenden Kommunikation (fehlendes Interesse an der sprachlichen Interaktion, auch aufgrund einer Sprachentwicklungsstörung), sowie durch sich wiederholende stereotype Verhaltensweisen.


Die Diagnose Asperger-Syndrom wird in der Regel erst im Altersbereich 8-10 Jahre gestellt. Es liegt eine normale Begabung vor, normale Sprachentwicklung und normale kognitive Entwicklung, aber Auffälligkeiten in der psychomotorischen Entwicklung und sozialen Interaktion.


Ein atypischer Autismus wird diagnostiziert, wenn nicht alle Diagnosekriterien vorliegen, aber gleichzeitig keine andere Diagnose in Betracht kommt.


Symptome und Auffälligkeiten bei Autismus Spektrum Störung:

  • Soziale Interaktion beeinträchtigt
  • Beeinträchtigung der Kommunikation
  • Eingeschränkte und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten


Weitere Auffälligkeiten können sein:

Motorische Ungeschicklichkeiten, isolierte spezielle Fertigkeiten und ungleiche Kompetenzen, Bedürfnis nach gleichbleibender Umgebung, große Angst vor Veränderung und allem Unerwartetem, Bedürfnis nach strikter Routine, wiederkehrenden Ritualen und festen Strukturen (gleiche Tätigkeitsabläufe, bestimmte Speisen oder Kleidung).

Häufig besteht eine Unempfindlichkeit gegenüber Schmerz und Temperaturwahrnehmung, eine Schlafstörung mit verschobenem Tag-Nacht-Rhythmus und eine auffällige Detail-Wahrnehmung (kleinste Fehler werden bemerkt, aber Erkennen von übergeordneten Zusammenhängen fehlt).


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